Gudrun Orlet, geboren in Deutschland/Oberfranken, lebt seit 2006 in der Schweiz/Zürich. Sie ist Dichterin, Librettistin, Erzählerin und Fachbuchautorin.

Die Schriftstellerin erhielt im Jahr 1991 für ihr lyrisches Schaffen den Literaturpreis junger Autoren in Nürnberg. Ihr neuestes Buch „Die Verlorenheit ist noch grün“ – ein lyrisches Drama, ist im Offizin Verlag/Zürich 2016 erschienen.

Gudrun Orlet tritt gerne mit anderen Kunstgattungen in den Dialog. Eine mehr als 25 jährige Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Roman Z. Novak. Er vertonte zahlreiche ihrer Gedichte. Ein Höhepunkt ihrer Zusammenarbeit war 2005 die Uraufführung der Kammeroper „Ohne Tag und ohne Nacht“ am Ständetheater in Prag. Im Juni 2016 kamen neue vertonte Gedichte in Zürich zur Uraufführung.

Für die Textilkünstlerin Sylvie Ludwig (Nürnberg) dichtete sie in „Verdichtungen 1995 – 2005“.
Der Gedichtband „Ohne Tag und ohne Nacht“ wurde von der Künstlerin Simona Koch (Wien) illustriert.
Dichtend geht sie in Korrespondenz zu Kunstwerken und performt in Galerien. Aktuell war Gudrun Orlet 2017 (Kehraus) und 2016 (Von Dada bis Konkret) in der Galerie Annamarie M. Andersen/Zürich zu Gast.